[Katze] Sicherheit im Katzenhaushalt

Juni 05, 2018

Es ist über zwei Jahre her, das ich gebloggt habe. In den zwei Jahren hat sich einiges geändert, aber das ist ein anderes Thema. Im heutigen und zugleich ersten Blogbeitrag möchte ich über potentielle Gefahrenquellen im Katzenhaushalt  aufmerksam machen, was passieren könnte und wie man evtl die Gefahr mindert. Rein aus Erfahrung durch Tätigkeiten im Tierschutz, persönliche Erfahrungen zusammen gestellt. Da Katzen von Natur aus Neugierige Wesen sind, bringt es sie oftmals in Gefahr. Grade Kätzchen oder Aktive Katzen. Als Katzenbesitzer möchte man seiner Katze das bestmögliche Bieten und natürlich lange vom eingelebten Familienmitglied haben. 


1) Kippfenster / offenes Fenster / Balkon

Warum Gefährlich? 
Kippfenster: Vielen Katzenbesitzern ist diese Gefahrenquelle nicht bewusst. Doch ein gekipptes Fenster kann schnell zur Todesfalle für den Liebling werden! Hängt die Katze mit dem Körper in der Kippe, kann sie sich nicht mehr mit den Vorder- oder Hinterläufen abstützen und strampelt, um sich zu befreien, Panik bricht aus und die Katze verfängt sich nur immer tiefer. Auch wenn man vielleicht denkt, das der Spalt zu klein sein sollte - ein Katzenkopf ist genauso breit wie der Rest vom Körper und natürlich lässt das Fell hier einiges breiter erscheinen. Befreit man die Katze nicht schnell genug drohen schwere Verletzungen oder es kommt sogar zum Tod! Das ganze nennt man "Kippfenstersyndrom".  Oftmals müssen Katzen mit diesen Schädigungen eingeschläfert werden.

Häufig kommt es zu:
  • Lähmungen der Hinterbeine/ Vorderbeine 
  • Blutgerinnsel in den Bauchgefäßen 
  • Innere Blutungen
  • Organbeschädigungen
  • Knochenbrüche (durch den Befreiungversuch)
  • Quetschungen 
  • Tod
offenes Fenster und Balkon: ähnlich wie beim Kippfenster, kann auch hier die Katze schnell mal rausfliegen. Auch wenn man vielleicht denkt, der eigene Stubentiger passt schon auf oder es passiert nichts, es braucht nur für einen Kurzen Moment etwas vorbeifliegen was die Katze interessant finden und schon vertritt sich die Katze, springt oder was auch immer - hinterher! Je nach wie weit man oben Wohnt, kommt es ebenfalls zu schweren Verletzungen oder gar zu Tode. Auch die Gefahr das die Katze durch den Spaziergang aufs Dach abrutschen kann ist sehr hoch.
             

Was tun für die Sicherheit? 
In vielen Zoofachhandel oder auch Onlineshops für Tierbedarf gibt es spezielle Kippfensterschutz, so kann man Frische Luft genießen und braucht keine Angst um den Vierbeiner haben. Für offene Fenster und Balkons gibt es Spezielle Katzennetze, welche man ganz einfach befestigen kann - falls man nicht Bohren darf, kann man auch einfache Rahmen aus Holz basteln und diese am Fenster befestige. (Anleitung). Alternativ kann man für einen Holzrahmen auch Hasen Draht verwenden. Wichtig ist das die Maschenweite nicht größer als  3x3cm sind, den sonst kann die Katze ihren Kopf durchstecken und bekommen Panik beim Versuch zu befreien.

Nachdem mein Kater Felix einmal aufs Dach saß (Ich wohne im Dachgeschoss), habe ich alle Fenster mit einem Katzennetz gesichert. Gott sei dank ist Felix nichts passiert, als wir ihn panisch suchten kam er mauzend ins Fenster eingestiegen. Verwendet habe ich das Katzennetz von Trixie, welches ich bei Zooplus bestellt habe.


2) Herdplatten / Waschmaschine / Bügeleisen 

heiße Herdplatten / Bügeleisen:  Heiße Herdplatten sollten nie unbeaufsichtigt sein, Katzen klettern gerne auf Möbel oder ähnliches rum. Da dreht man sich für zwei Minuten weg und schon ist es passiert - Die Katze hat sich die Pfötchen verbrannt. Ähnlich ist es auch mit einem Bügeleisen.  Tipp: Nach den Kochen kann man zb Töpfe mit Kaltem Wasser auf die heißen Platten stellen. Das Bügeleisen sollte man nach dem Verwenden so wegstellen das die Katzen keinen Zugang haben und auch beim wilden Toben nicht die Gefahr verläuft, das es runtergerissen wird. 

Waschmaschine / Trockner : viele Katzen bevorzugen es in Höhlen zu schlafen - daher kommt die Wäschetrommel als Ideale Schlafstätte in frage. Warm, eng, Höhlen-artig, eventuell sogar voller weicher Wäsche, die nach dir riecht. Tipp: Vor den anstellen kontrollieren ob sich eine Katze drin befindet - Idealerweise ist es die Katze nie in der Waschmaschine/Trockner schlafen zu lassen und sie somit nicht dran gewöhnen. 

3) Halsbänder 

Halsbänder mögen im ersten Augenblick süß aussehen und viele Katzenhalter möchten so ihre Katze kennzeichnen, doch es verbirgt sich auch hier eine potentielle Gefahrenquelle! Aber warum können Halsbänder den Gefährlich sein? Katzen können damit hängen bleiben zb am Zaun und sich selbst Strangulieren.  Ähnlich wie beim Kippfenster kann sich die Katze aus dieser Misslichen Lage nicht selbst befreien. Beim Befreiungsversuch kann sich die Situation verschlimmern und die Katze verletzt sich am Hals, an stellen wo das Halsband sitzt oder bleibt mit der Pfote hängen. Schwere Hautverletzungen sind die Folgen. Auch das die Katze zb. am Baum hängenbleibt (Freigängerkatze) kann Folgen dessen sein - meist Stranguliert sie sich dann selbst. Was auch beliebt ist - sind Halsbänder mit Glöckchen-  Katzen nehmen Töne in einem Frequenzbereich von 50 bis 60 kHz wahr. Der Mensch ist gerade noch fähig, Töne von 20 kHz aufzufangen. Setzt man die Werte um, dann bedeutet dies, dass die Katze jeden Ton praktisch dreifach verstärkt hört. So ist es verständlich, dass Stereoanlagen und Fernseher lautstark eingestellt für die Katze eine Qual bedeuten, sowie ein Glöckchen am Hals für die Katze eine ständige Belästigung – und damit eine Belastung ist – ähnlich wie der Tinnitus im menschlichen Ohr.

In diesem Fall kann man jedoch  ein sehr gutes Sicherheitshalsband verwenden: Ein Sicherheitsverschluss, der im Notfall öffnet sollte hier vorhanden sein. Außerdem sollten gute Sicherheitshalsbänder elastisch sein, damit deine Katze sich im Notfall befreien kann und auch so keine Hautreizungen bekommt.  Falls man seine Katze kennzeichnen möchte, gibt es Sichere Methoden wie Tattoo im Ohr oder einen Chip - Zusätzlich kann man sein Vierbeiner auch bei Tasso Registrieren lassen.


4) Pflanzen

Es gibt eine Vielzahl an Zimmerpflanzen welche für den Stubentiger giftig sind. Viele Pflanzen die man kaufen kann sind generell mit Pestiziden und sonstigen Chemikalien behandelt, welche sowohl für Mensch und Tier nicht gut sind.  Frisst die Katze einer der giftigen Pflanze kommt es zur Vergiftung. Allerdings kann eine Vergiftung auch andere Ursachen haben (zb Punkt Medikamente).

Symptome einer Vergiftung: 
  • Erbrechen, Durchfall bei der Katze ( wobei diese Symptome auch auf andere Erkrankungen hindeuten!)
  • Vermehrtes Speicheln
  • Benommenheit, Unsicherheit beim Gehen
  • Zittern, Krämpfe
  • Lähmungen
  • Besonders enge oder weite Pupillen
  • Starke Aufregung und andere Verhaltensauffälligkeiten bei der Katze
Eine Vergiftung der Katze kann sich durch akute Symptome bemerkbar machen oder auch schleichend. In diesem Fall führt das Gift zum Beispiel zunehmend zu Gesundheitsproblemen, wie Leberschäden oder Nierenschwäche bei der Katze. Daher ist es Ratsam schnellstmöglich mit der Katze zum Tierarzt zu fahren! Eine Liste Giftiger Pflanzen findet ihr hier - Pflanzen welche Ungefährlich sind hier.
Quelle: Pixabay

5) Medikamente / bestimmte Lebensmittel

Einige Medikamente welche für den Menschen gut sind können für die Katze lebensgefährlich sein.Gefährliche Medikamente sind zb Paracetamol, Asperin, Inoporfen und Diclofenac (Schmerzmittel). Auch hier kommt es zur Vergiftungen.Aber auch einige Lebensmittel dürfen Katzen nicht fressen, wie z.B Schokolade.  Sollte die Katze bereits Symptome zeigen ist es ratsam schnellstmöglich zum Tierarzt zu fahren. Tipp: Medikamente und bestimmte Lebensmittel nicht einfach rumliegen lassen und für die Katze unzugänglich aufbewahren.
Quelle: Pixabay
  1. Schokolade: Schokolade enthält, wie Kaffee und Tee, den Stoff Theobromin. Dies ist eine chemische Verbindung, die giftig für Katzen ist. Sie kann schon in kleinen Mengen Beschwerden wie Erbrechen, Durchfall, Unruhe, Hecheln, verstärkte Atmung, Muskelzittern bis hin zu Krämpfen auslösen.
  2. Weintrauben und Rosinen: Weintrauben und Rosinen können bei Katzen zu erhöhten Kalziumwerten und sogar zu Nierenversagen führen. Als weitere Symptome können Durchfall und Erbrechen auftreten. Aus diesem Grund sind Weintrauben und Rosinen hochgradig giftig für Katzen.
  3. Alkohol : Das darin enthaltene Ethanol birgt schon in kleinen Mengen die Gefahr einer Alkoholvergiftung. Dies kann bei Katzen zu Störungen der Koordinationsfähigkeit (Ataxie), Magenproblemen und  einer Schädigung der Leber führen. Eine besondere Gefahr birgt versteckter Alkohol in Pralinen oder in süßen Likören wie Eierlikör. Das in der Schokolade der Pralinen enthaltene Theobromin verstärkt die toxische Wirkung des Ethanols zusätzlich.
  4. Zwiebeln :  Zwiebeln sind stark giftig für Katzen, egal, ob in gekochter, roher, getrockneter oder pulverisierter Form. Sie enthalten gefährliche Schwefelverbindungen, die die roten Blutkörperchen der Tiere angreifen. So kann der Verzehr von Zwiebeln bei Katzen zu Erbrechen, Durchfall oder einer Schleimhautreizung bis hin zu Blutarmut (Anämie) führen. Das Blutbild kann sich bereits durch eine wiederholte Aufnahme kleinerer Mengen verändern.
  5. Knoblauch: Auch Knoblauch ist stark giftig für Katzen, denn er enthält schädliche Stoffe wie N-Propyldisulfid und Allylpropylsulfid. Durch den Verzehr von Knoblauch können schwere Vergiftungserscheinungen auftreten: Da die Magenschleimhaut stark gereizt wird, kann es zu Beschwerden wie Durchfall und Erbrechen kommen. 


6) Plastiktüten / Jalousienbänder

Plastiktüten die herumliegen kann auch eine potentielle Gefahrenquelle für Katzen sein. Wenn die Katze hineinkriecht, weil die Tüte so schön knistert, könnte die Katze sich z.B in den Henkel verheddern, hängenbleiben - Folgen bei einer nicht rechtzeitigen Hilfe erstickt sie oder stranguliert sich. In den meisten Fällen bricht bei den Vierbeinern Panik aus - was das schnelle Helfen teilweise erschwert. Die Henkel von Plastiktüten sollten entweder durchgeschnitten werden oder zumindest die Tüten katzensicher  verstaut werden.

Auch Zugbänder von Jalousien können für die Katze zu einer ernsten Gefahr werden: beim Spielen oder von-der-Fensterbank-springen kann sie sich verheddern oder strangulieren. Besser ist es, diese Bänder entweder so lang zu lassen, dass sie bis zum Boden fallen oder sich durch spezielle Wandhalterungen zu sichern.


7) Kerzen / Kamine / Teelichter

Auch, wenn Kerzen, und Teelichte eine wunderbar gemütliche Atmosphäre im eigenen Zuhause schaffen, sind sie in der Regel für einen Haushalt mit Katzen denkbar ungeeignet. Wer möchte schon gern erleben, wie das geliebte Haustier sich in eine lebendige Fackel verwandelt und im schlimmsten Fall in ihrer panischen Flucht die komplette Wohnungseinrichtung in Brand steckt? Das Einfangen einer rasenden Katze ist nahezu unmöglich. Zudem ist eine Verbrennung am Körper eine weitere Folge, daher niemals den Vierbeiner unbeaufsichtigt mit einer brennenden Kerze im Raum lassen! 

Quelle: Pixabay

8) spitze Kleinteile / zerbrechliche- scharfe Gegenstände

In der Wohnung gibt es so manche Dinge die zerbrechen können, eine Vase zum Beispiel. Teile/ Gegenstände welche sehr leicht runterfallen können, sollten am besten sicher verstaut werden. Katzen die aktiv sind und sich auch gerne mal jagen, reißen schnell mal etwas von dem Regal. Aber auch kleine tollpatschige haben ein Talent dafür. Tiefe Schnittwunden, Blutverunreinigungen oder starker Blutverlust können verheerende Folgen eines Momentes der Unachtsamkeit sein. Nähzubehör wie Nadeln sollten ebenfalls sicher und für die Katze nicht erreichbar aufbewahrt werden. Folgen von verschlucken der Kleinteile: Erstickung oder ein Darmverschluss. Wichtig: Sollte die Katze etwas gefressen haben dann ist der  gang zum Tierarzt überlebenswichtig. Versucht auch nicht das Kleinteil aus dem Mund zu ziehen, in manchen fällen verschiebt man den Gegenstand mehr. 
Quelle: Pixabay

9) Bänder / Kordeln / Geschenkband / Wollfäden

Eine Katze welche sich grade mit einem Wollknäuel beschäftigt, dieses Bild kennt doch sicher jeder. Aber Vorsicht: Sobald die Katze ein einzelner Faden in den Mund bekommt, kann sie nicht mehr anders als ihn zu verschlucken. Das liegt an den sogenannten "Wiederhaken", welche sich auf der Katzenzunge befindet. Folgen: Ein Faden welcher verschluckt wird (selbst wenn er noch am Knäuel hängt), kann zu schlimmen Schäden an den Verdauungsorganen, Entzündungen und Darmverschluss führen.

Wichtig: Hat die Katze einen Faden verschluckt, dann versucht nicht, ihn durch den Mund nach draußen zu ziehen! Wenn der Faden schon weit in die Gedärme vorgedrungen ist, kann dies zu schlimmen Verletzungen führen. Hier kann nur noch der Tierarzt helfen, der den Faden operativ entfernen muss. Bänder und Kordeln können nicht nur verschluckt werden, sondern bergen auch die Gefahr, sich in ihnen zu strangulieren.  Im Magen-/Darm der Katze können sich Fäden,Bänder und CO sich um die Organe wickeln und somit die Funktion des Darms stark behindern oder sogar Verstopfen. Die scharfen Kanten von Geschenkbändern können dabei zusätzlich in die Schleimhaut einschneiden und innere Verletzungen hervorrufen. Wollknäule sind daher kein sicheres Katzenspielzeug und sollten niemals unbeaufischtigt bespielt werden
Quelle: Pixabay

10) Kabel & Seil- ähnliches

Alles was einem Seil ähnelt, kann zu einer Gefahr für Katzen werden, denn sie könnten hier hängen bleiben und sich in Panik selbst schwer verletzen oder sogar töten durch eine Strangulation.  Schlaufen an Rollos, Kabel, Lichterketten am Weihnachtsbaum oder Ähnliches sollten niemals so herumhängen, das die Katze heran kommen kann.

Kabel, welche Strom führen sind zusätzlich gefährlich, falls die Kate dran knabbert. Es gibt wenige Katzen, die dieses Verhalten zeigen, trotzdem sollten Stromkabel so verlegt sein oder gesichert, das die Katze keinen Zugang hat. Aus der Sicht einer Katze eignen sich diese hervorragend um damit herumzuspielen oder sogar anzunagen. Besonders dünne Kabel (z.B Ladekabel vom Smartphone), sind sehr schnell durchgebissen und können so eine größere Gefahr darstellen.  Aber auch dickere Kabel gehören nicht ungesichert in die Reichweite von verspielten Katzen. 

Die Katze könnte sich das Kabel um die Pfoten, Bauch oder Kopf wickeln und beim panischen Versuch sich aus der Lage zu befreien starke Verletzungen und Abquetschungen erleiden. Mithilfe von Kabeltunnel oder einfache Kabelbindern lässt sich leicht ein Kabel sichern. Noch eine möglichkeit die preiswerter ist, ist es Aquariumschläuche in Kabellänge zu kaufen, diese in Längsrichtung aufzuschneiden und sie um die Kabel zu verlegen. 

11) Weihnachtsdekoration / Dekorationen zu Ostern

Besonders an Weihnachten und Ostern schmücken viele Menschen ihr Heim. Dabei wird vergessen, dass Lametta, Lichterketten und sogar der geschmückte Baum mögliche Gefahrenquellen sind. Baumkugeln sollten möglichst nicht aus Glas bestehen und der Baum sollte gegen Umkippen gesichert sein, denn so manch eine Katze wird ihn gründlichst untersuchen und besteigen. Im übrigen können Tannennadeln ebenfalls zum Verhängnis werden. Auch zur Osterzeit gibt es einige Gefahren wie z.b Ostergras! 
Quelle: Pixybay

weitere potentielle Gefahrenquellen: Steckdosen,  Dosen (z.B Katzenfutter), Heizkörpergitter, Wäscheklammern, Tabak, ätherische Öle , Chemikalien, Putzmittel,

* Dies ist nur ein Aufklärungsbeitrag. 
*Ich bekomme von Zooplus KEIN Geld, hierbei handelt es sich um persönliche Empfehlungen

You Might Also Like

1 Kommentare

  1. ein sehr toller und interessanter Beitrag! Habe selbst 4 Perserkatzen und musste leider z.B. das mit der heißen Herdplatte auch schon erleben bzw. eine meiner Katzen... Grüsse, Janina

    AntwortenLöschen

Marken

recent posts

Zooplus



zooplus.de